Allgemeine Geschäftsbedingungen

Grundsatz: Partnerschaftliches Verhalten

AlpenPlakat AG setzt sich zum Ziel, die Dienstleistungen jederzeit zuvorkommend, effizient und pünktlich zu erbringen. Für unvorgesehene Schwierigkeiten in irgendeinem Betriebsablauf verpflichten sich beide Parteien, durch aktive Intervention den Schaden möglichst gering zu halten und Schwierigkeiten rasch und unbürokratisch zu bewältigen. Es gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen:

Art. 1 Form und Abschluss des Vertrages

Der Vertrag gilt als verbindlich zustande gekommen, wenn sich Auftraggeber und AlpenPlakat AG im Leistungsumfang geeinigt haben:
a) Ueber das elektronische Buchungssystem mit ausdrücklicher verbindlicher Auftragsbuchung oder
b) der Auftrag oder die Auftragsbestätigung vom Auftraggeber unterzeichnet oder elektronisch bestätigt wird.
AlpenPlakat AG behält sich vor, Aufträge ohne weitere Angaben von Gründen zurückzuweisen (Sujetwahl, Restriktionen von Themen, Verbote usw.). Sind die Sujets erst kurzfristig bekannt, so kommt Art. 11 zur Anwendung.

Art. 2 Inhalt des Vertrages und Vertragsparteien

Der Vertrag beinhaltet alle wesentlichen Vertragspunkte.
Wird der Vertrag durch einen bevollmächtigten Vertreter (Werbeagentur/uploads/mediaagentur) im Namen des Auftraggebers getätigt, wird der Vertretene (Auftraggeber) und nicht der Vertreter berechtigt und verpflichtet.

Art. 3 Tarife / Gebühren

Zusätzlich zu den massgebenden Tarifen werden die allfällig gesetzlichen Zusatzgebühren verrechnet wie:
- Mehrwertsteuer
- allf. Stempelsteuern, allf. kantonale Gebühren, allf. Polizeivisa.

Art. 4 Verteilplan/Aushangplan

Aus der Auftragsbestätigung sind die Details des Aushanges wie Formate/Aushangorte/KW ersichtlich.

Art. 5 Lieferung der Plakate, Formate

Die Plakate sind durch den Auftraggeber an die Adresse gemäss Auftragsbestätigung zu liefern. Die Papier- und Druckqualität muss sich für den bestätigten Aushang eignen und an den gesetzlichen Bedingungen orientieren. Leucht-, Fluoreszenz- und Bronzefarben (Gold-, Silber- oder Metallicfarben) sind nach eidgenössischer Vorschrift verboten. Eine verspätete Anlieferung der Plakate berechtigt den Auftraggeber zu keiner Abänderung des Aushangtermins. Daraus entstehender Schaden ist vom Auftraggeber selbst zu tragen; insbesondere hat dieser den Aushangpreis auch dann zu bezahlen, wenn der Aushang nicht mehr oder nur noch teilweise möglich war. Der Auftraggeber hat - ausser den für jeden Aushang notwendigen Plakaten - auch Ersatzplakate für den Unterhalt zu liefern. Die gesamthaft benötigte Anzahl geht aus der jeweiligen Auftragsbestätigung hervor. Der Auftraggeber kann für fehlende oder defekte Plakate, auch soweit diese in den Räumen von anderen Firmen eingelagert sind, weder Schadenersatz beanspruchen noch eine Reduktion des Rechnungsbetrages verlangen.

Werden falsche Formate oder falsche Mengen angeliefert wie für den Aushang vorgesehen, bemühen sich die Parteien um eine rasche Lösung im Interesse des Auftraggebers. Mehrkosten und Mehraufwand gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Art. 6 Aushangbeginn und Aushangdauer

Der Aushangbeginn der Plakate erfolgt gemäss Auftragsbestätigung. In Fällen von Stellenverminderung oder wenn die Aushangfläche aus anderen nicht durch AlpenPlakat AG zu vertretenden Gründen ungenügend ist, kann eine Kürzung der Belegungszahl oder Reduktion der Aushangzeit mit entsprechender Kostenreduktion erfolgen.

Art. 7 Unterhalt und Kontrolle laufender Aushang

AlpenPlakat AG übernimmt den Unterhalt des Aushanges während der ganzen bestellten Aushangdauer. Höhere Gewalt oder schuldhafte Einwirkung Dritter sind von Ansprüchen ausgeschlossen. Beschwerden können nur während der Aushangdauer entgegengenommen werden.

Art. 8 Rechnungsstellung und Verzug

Die Rechnung wird dem Auftraggeber oder dessen Vertreter gemäss Modalitäten der Auftragsbestätigung zugestellt. Die Rechnungen sind per Aushangbeginn netto zahlbar. Bei Nichterfüllung oder verspäteter Erfüllung von vertraglichen Verpflichtungen kann AlpenPlakat AG den Vertrag auflösen. Davon nicht berührt wird der Bestand des in Rechnung gestellten Betrages. Der Ersatz allfälliger weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

Art. 9 Haftung AlpenPlakat AG

Die Verträge zwischen den Parteien sind abhängig von den jeweils gültigen Konzessionsvorschriften der Grundeigentümer und der Behörden. Kann ein Auftrag daher nicht oder nur teilweise ausgeführt werden oder muss ein Aushang (auf Antrag der Behörden oder durch Entscheid der AlpenPlakat AG) überdeckt werden, so wird nur der ausgeführte Teil des Auftrages berechnet; AlpenPlakat AG ist aber zur Rückzahlung erfolgter Zahlung nicht verpflichtet. Zudem sind auch keinerlei Entschädigungen geschuldet. Ist AlpenPlakat AG die Nutzung eines Werbeträgers überhaupt verunmöglicht, so gilt ein sich darauf beziehender Vertrag als entschädigungslos aufgehoben.

Art. 10 Haftung des Auftraggebers und behördliche Vorschriften

Für Inhalt und Ausgestaltung der Werbung trägt der Auftraggeber alleine die Verantwortung.
Wird der Aushang eines Werbesujets durch behördliche Verfügung ganz oder teilweise verboten, trägt die Folgekosten der Auftraggeber. Ebenfalls trägt er die Kosten einer allfällig notwendig werdenden Abänderung oder Überdeckung seines Werbesujets.

Art. 11 Annullationsbedingungen

Der Auftraggeber kann den Auftrag jederzeit ganz oder teilweise annullieren. Er hat dazu AlpenPlakat AG mittels eingeschriebenem Brief über den Vertragsrücktritt zu informieren.
Die Annullierung zieht je nach Zeitpunkt Kostenpflichten nach sich. Massgeblich ist der Eingang des eingeschriebenen Annullationsbriefs bei AlpenPlakat AG, basierend auf Anzahl voller Wochen vor Aushangbeginn montags:
Weniger wie 6 Wochen = 100%, weniger wie 7 Wochen = 80%, weniger wie 8 Wochen = 60%, weniger wie 9 Wochen = 50%, weniger wie 10 Wochen = 40%, weniger wie 11 Wochen = 30%, weniger wie 12 Wochen = 20%, weniger wie 13 Wochen oder mehr = 10%.

Art. 12 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem vorliegenden Vertrag ist der jeweilige Sitz von AlpenPlakat AG.